Kinderkrankheiten und Krankheiten im Pubertätsalter unterscheiden sich von Krankheiten Erwachsener. Dienen die Krankheiten Erwachsener in erster Linie dazu, den Menschen auf eigene disharmonische innere Einstellungen aufmerksam zu machen, um sie korrigieren zu können, so haben Kinderkrankheiten einen mehrfachen Sinn:

1. Krankheiten und Unfälle wollen das Kind aus seinem täglichen, mehr oder weniger unbewussten Kind-Sein herausholen und zu mehr Selbst-Bewusstheit führen, es sozusagen „aufwecken“ oder „wachrütteln“. Durch die plötzliche Veränderung seiner Befindlichkeit wird es angeregt, sich mehr seiner selbst und seines Körpers bewusst zu sein. Beobachtet man Kinder etwas genauer, so kann unschwer festgestellt werden, dass sie sich während einer Krankheit stark verändern, reifen und zum Teil erhebliche Entwicklungsschübe erfahren. Nicht selten entwickeln sie während dieser Zeit neue Verhaltensweisen und bilden Charakterzüge heraus, die vorher nicht vorhanden waren. Gleichzeitig machen kranke Kinder die wichtige Erfahrung, dass die Eltern sie wirklich ernst und wichtig nehmen, sich um sie kümmern und dass sie sich auf sie verlassen können. In solchen Situationen entsteht oft eine tiefere und innigere Beziehung mit mehr Achtung, Zutrauen und Vertrauen zwischen dem Kind und seinen Eltern.

2. Kinderkrankheiten dienen außerdem dazu, das kindliche Immunsystem zu stärken und es fitter für das Leben zu machen.

3. Krankheiten sind in erster Linie Träger von Botschaften über ganz bestimmte geistige Einstellungen, die es zu erkennen und zu verändern gilt. Da Kinder anfangs aber zu keinen solchen kognitiven Leistungen der Selbsterkenntnis und Selbstberichtigung fähig sind, obliegt diese Aufgabe natürlich den Eltern. Die Botschaft einer Kinderkrankheit richtet sich also hauptsächlich an die Eltern, die dafür die Verantwortung – nicht die Schuld!!! – zu übernehmen und bei sich zu schauen haben, was ihre eigenen geistigen Einstellungen und Verhaltensweisen mit der Krankheit des Kindes zu tun haben könnten. Sind die Eltern bereit, diese Verantwortung zu übernehmen und sich selbst dem geforderten, bzw. angesagten Selbsterkenntnis- und Selbstberichtigungprozess zu unterziehen, kehrt wieder Heil-Sein ein; die Krankheit des Kindes hat ihren Sinn erfüllt und wird überflüssig. Damit ist der Weg frei für die Selbstheilung, d.h. mit der vollzogenen Neuorientierung erlösen sich die Eltern nicht nur selbst, sondern das Kind gleich mit.

Die Verantwortung der Eltern für die Befindlichkeit ihrer Kinder nimmt natürlich stetig ab, und zwar in dem Maße, wie die Kinder in der Lage sind, Eigenverantwortung zu übernehmen und endet normalerweise mit deren Eintritt ins Erwachsenenalter (18. Lebensjahr).

Verantwortungsvolle Elternschaft bedeutet also in erster Linie, sich von den Kindern erziehen zu lassen und nicht umgekehrt, ihnen etwas zuzutrauen und die gegenseitigen Abnabelungsprozesse nicht zu verschleppen!

4. Die Eltern machen bei Erkrankungen ihrer Kinder oft die Erfahrung, dass diese durch medizinische Behandlungen nicht wesentlich oder gar nicht beeinflusst werden können. Sie fühlen sich dadurch sehr betroffen, aber auch ohnmächtig, selbst nichts dagegen tun zu können, wie sie irrtümlicherweise meinen. Gleichzeitig stellen sie mit Überraschung fest, dass die Kinder ihre Krankheiten wesentlich gelassener hinnehmen als sie selbst und die Betroffenheit in erster Linie bei den Eltern selbst liegt, die sich nicht nur in Mitgefühl, Mitleid und Angst, sondern auch in einem erheblichen Pflegebedarf, finanziellen und zeitlichen Aufwand äußern kann.

Diese Umstände und die Liebe zu ihren Kindern werden es ihnen erleichtern, die ihnen zukommende Verantwortung für das Kind, wie zuvor beschrieben, zu übernehmen und den gemeinsamen Erlösungsweg zu gehen.

Grundsätzlich gilt, dass, je betroffener sich die Eltern wegen der Erkrankung oder eines Unfalls ihrer Kinder fühlen, desto mehr haben sie selbst daraus zu lernen. Das ist besonders bei schweren und lange anhaltenden oder tödlich verlaufenden Krankheiten der Fall. Das kann sogar so weit gehen, dass sich ein Kind aus Liebe für seine Eltern opfert, damit diese endlich aus ihrer geistigen Lethargie erwachen. Eltern sollten sich also immer fragen, „was hat das mit mir zu tun?“ Welche innere Einstellung habe ich, dass mich dieses Geschehen derart betroffen macht? Es geht also immer um die jeweilige Betroffenheit und nicht um die Krankheit! Dabei kann die Symbolik des Krankheitsgeschehens einerseits und die Art der Betroffenheit andererseits, eins zu eins auf das eigene Denken übertragen werden. Was dabei herauskommt sind disharmonische Glaubenssätze und Überzeugungen, die aber nicht etwa „exotischen“ Charakter haben, sondern bei fast allen Menschen anzutreffen sind. Das ist auch der Grund, warum sie nicht ohne weiteres als Konflikterzeuger erkannt werden können, denn sie sind ja ganz offensichtlich „Gemeingut“. Solche Überzeugungen können z. B. sein:

1. Allgemein:

  • Krankheit ist ein Faktum, etwas unabhängig vom Geiste Existerendes, etwas Schlechtes, Gefährliches, Schädliches, Anormales etc. und muss unbedingt verhindert, bzw. medizinisch bekämpft werden.
  • Krankheiten heilen nicht von alleine, sondern nur mit Hilfe von Medikamenten und Operationen.
  • Zweifel an der göttlichen Ordnung, Liebe und Gerechtigkeit und daraus resultierend ein tiefer Glaube an gut und böse und an Zufall.

2. Krankheitsspezifische Konflikte und Überzeugungen:

Jeder Krankheit geht ein ganz bestimmter Konflikt voraus, dem seinerseits ganz bestimmte innere Einstellungen zugrunde liegen, die hier jedoch nicht alle aufgezählt werden können, zumal sie auch individuell variieren. Diese Einstellungen und Glaubenssätze entfalten so lange ihr Konflikt- und Krankheitspotential, bis sie aufgedeckt und durch andere, harmonische ersetzt worden sind.

Diese gesetzlichen Zusammenhänge spielen in unserem materialistisch orientierten Gesundheitswesen leider keine Rolle, da alle Beteiligten (Kranke, Ärzte und sonstige Betroffene) wie hypnotisiert nur auf die körperlichen Zustände starren und mit Symptombehandlungen diese zu korrigieren suchen. Von den geistigen Ursachen wollen sie alle nichts wissen, die einen, weil sie keine Eigenverantwortung für ihr Schicksal zu übernehmen bereit sind und die anderen, weil damit kein Geld zu verdienen ist.

Kinderkrankheiten sind aber für die kindliche Entwicklung ebenso wie für die ihrer Eltern von großer Bedeutung und bergen ein enormes Entwicklungspotential in Bezug auf die Entfaltung ihres Bewusstseins. Der hier aufgezeigte Selbstheilungsweg erlaubt jedem, der ihn geht, die grandiose Erfahrung einer vollkommenen und harmonischen, auf unendlicher Liebe gegründeten kosmischen Ordnung zu machen, innerhalb der wir alle völlig geborgen sind und uns deshalb völlig angstfrei bewegen können.

Gerne berate ich Sie in allen diesbezüglichen Fragen. Versäumen Sie es allerdings nicht, auch die „Gesetze des Lebens“ auf dieser Internetseite ausführlich zu studieren.

Anfragen unter Angabe des vollständigen Namens und der Postadresse richten Sie bitte an friedrich.baumann@gmail.com

Opfenbach, den 03.03.2010

Friedrich Baumann

Letzte Aktualisierung: 24.07.2017

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