Kinderlosigkeit hat nur sekundär etwas zu tun mit irgendwelchen körperlichen Defekten der Eltern, steht aber immer im Zusammenhang mit gewissen inneren Einstellungen der Frau und/oder des Partners.

Normalerweise liegt einer Schwangerschaft eine Abmachung zwischen der Seelenpersönlichkeit der Mutter und der des zukünftigen Kindes zugrunde, die mehr oder weniger konkrete Konditionen beinhalten kann. So lange diese Konditionen nicht erfüllt sind, kommt es zu keiner Schwangerschaft, wenn doch, dann aber zu einer Fehlgeburt.

A – Ein Wesen entschließt sich auf diesem Planeten zu inkarnieren, um ganz bestimmte Lebenserfahrungen machen und sich in einer ganz besonderen Weise weiter entwickeln zu können. Dazu sucht es sich die am besten geeigneten Konditionen aus, wie z.B.  folgende:

1. Der Ort und der Zeitpunkt der Geburt mit seinen ganz bestimmten Qualitäten.

2. Die Kultur und Zivilisation, in der es die nötige Unterstützung finden kann.

3. Das soziale Umfeld (Familie, Freunde, Schule, Vereine, etc.

4. Die von den Eltern zu erbenden Körpermerkmale und Fähigkeiten, vollkommene und unvollkommene, die das Kind benötigt, um ganz konkrete Lebenserfahrungen machen zu können.

5. Der spirituelle Entwicklungsstand der Mutter, gegebenenfalls auch/oder der des Vaters. Dazu gehören die vorherrschenden Überzeugungen und Glaubenssätze, das Selbst-, Welt- und Gottesbild, die Ethik, Kenntnisse über die Gesetze und den Sinn des Lebens, der Respekt vor der Natur, Liebe und Güte, Vertrauen in die kosmische Ordnung, usw.. Ist das Bewusstsein der Mutter oder des Vaters z. B. geprägt von Angst, Stress oder Unwissenheit in Bezug auf das eigene Sein, so kann dadurch die Empfängnis verhindert werden.

6. Die Verhaltensstrukturen der Eltern, die das Kind in einer ganz bestimmten Weise prägen. Auch diese Prägungen, egal welcher Art sie auch sein mögen, aufbauende oder hemmende, aktivieren beim Kind, ebenso wie die Körpermerkmale, die zu bewältigende Lebensaufgabe. Ohne diese Prägungen kann es die gewünschten Erfahrungen nicht machen. Diese Prägungen wirken wie Leitplanken am Weg des Lebens.

7. Vertrauen in die Mutter, bzw. Eltern, dass die Abmachung auch eingehalten wird.

Fehlt eine oder gar mehrere dieser Voraussetzungen, dann kann eine Fehlgeburt die Folge sein oder es kommt erst gar nicht zu einer Schwangerschaft.

B – Ein starker Kinderwunsch kann mehrere bewusste oder unbewusste Ursachen haben, wie z.B.:

1. Es besteht eine Verbindung zwischen Mutterschaft und Selbstwertgefühl oder eines eingebildeten Ansehens in der Gesellschaft. Man glaubt z.B., ohne Mutter zu sein, keine Existenzberechtigung zu haben, man fühlt sich wertlos, minderwertig, schuldig oder nicht anerkannt. Das Kind würde sozusagen zur Hebung des Selbstwertes und des Ansehens missbraucht und es bestünde die Gefahr fehlender Mutterliebe. Die Mutterschaft würde dieses falsche Selbstwertgefühl also nur zementieren und wäre somit ein Hindernis auch für die eigene Entwicklung.

2.  Eine unterbewusste tiefe Verbundenheit mit, und eine innige Liebe zu dem potentiellen Kind, das man aus vorausgegangenen Inkarnationen kennt und dem man in diesem Leben dienen möchte.

3. Gemeinsames Lösen karmischer Bindungen; ist immer unbewusst, erzeugt aber ein sehr starkes Verlangen nach einem Kind, ohne dass dieses Verlangen irgendwie begründet werden könnte.

4. Starkes Bedürfnis nach Familie, familiärer Geborgenheit und familiärem Dienen. Es bestünde die Gefahr,  dass sich die Mutter für die Kinder aufopfern und ihre eigene Lebensaufgabe aus dem Auge verlöre.

5.  Berechnende, materielle und betreuende Altersvorsorge (bedeutend bei Frauen aus armen Verhältnissen und Frauen aus Dritte-Welt-Ländern). Die Kinder wären nur Mittel zum Zweck.

Wird der Kinderwunsch nicht erfüllt, stellt sich die Frau selbst unter einen enormen Druck, der bewirkt, dass sie nichts unversucht lässt, um eine Schwangerschaft herbeizuführen. Nur finden alle diese Anstrengungen auf der Körperebene statt, womit sich an der Situation nichts ändern kann. Weiß die Frau aber um die oben angeführten Zusammenhänge, dann hat sie eine sehr gute Chance, in absehbarer Zeit schwanger zu werden, denn sie ist überdurchschnittlich motiviert und auch bereit, dem Kind zuliebe die entsprechenden Bedingungen herzustellen, d.h. eine Selbstberichtigung vorzunehmen, im Bewusstsein nach den möglichen Ursachen zu forschen und sich die erforderlichen neuen Einstellungen anzueignen. Dasselbe gilt natürlich auch für den Partner, insofern dieser ebenfalls einen starken Kinderwunsch verspürt.

C – Bei den bestehenden korrekturbedürftigen inneren Einstellungen handelt es sich immer um solche, die einerseits den Erfordernissen des Kindes nicht gerecht werden, gleichzeitig aber auch die weitere Entwicklung der Frau behindern.

Solche Einstellungen können sein:

1. Es besteht eine zu starke Fixierung auf Kinder und damit die Gefahr, angefangen bei der ersten Schwangerschaft bis zum Ende des Lebens, die eigenen Entwicklungs-Bedürfnisse zu vernachlässigen, das eigene Blickfeld zu stark einzuengen, die Kinder zu sehr zu bemuttern, bzw. zu verwöhnen und damit sich selbst wie den Kindern die Abnabelungsprozesse in den verschiedenen Altersstufen zu erschweren.

2. Die aktive, harte, gebende, organisierende, bestimmende, kämpfende, intellektuelle, männliche Seite wird zu sehr betont und die passive, weiche, nehmende, öffnende, empfangende, fühlende, ausgleichende, verbindende, akzeptierende weibliche Seite, wird zu wenig gelebt. Kommt häufig vor bei Frauen in verantwortlichen beruflichen Stellungen, die dort „ihren Mann stehen müssen“ und diese Einstellung mit der Zeit auch in ihr Privatleben übernehmen.

3. Aus Unwissenheit über die wahren Vorgänge, die zu einer Schwangerschaft führen, besteht eine zu starke Fixierung auf die Zeugung, womit eine Verkrampfung entsteht. Der physische Aspekt wird überbetont und damit womöglich der Partner als reiner „Erzeuger“ missbraucht. Die ausbleibende Schwangerschaft will also deutlich machen, dass zur Zeugung eines Kindes mehr gehört, als nur zu bestimmten Zeiten Geschlechtsverkehr zu haben.

4. Der Frau fehlen eventuell bestimmte Eigenschaften zur „perfekten“ Mutter (Verantwortungs-bewusstsein, Geduld, Einfühlungsvermögen, Güte, Souveränität, etc.), die das potentielle Kind in besonderem Maße benötigt.

5. Die Frau ist so sehr mit sich selbst, ihrer Partnerschaft oder ihrem Beruf beschäftigt, dass sie mit einem Kind überfordert wäre. In diesem Fall sollte sie zuerst ihre persönlichen Angelegenheiten ordnen und in Harmonie mit dem Kinderwunsch bringen, bevor sie eine Schwangerschaft überhaupt in Erwägung zieht. Der Partner sollte dabei die Frau unterstützen und vorerst auch seinen Kinderwunsch zurückstellen, bis die Harmonie hergestellt ist und die Frau in sich selbst die volle Bereitschaft für die Mutterschaft verspürt.

6. Stress in der Partnerschaft oder/und im Beruf, die zuviel Unruhe und Disharmonie erzeugen, die bestimmte Kinder nicht ertragen können.

D – Daneben gibt es noch Umstände, deren Quelle in einer früheren Inkarnation liegen und nur schwerlich zu verändern sind. Z.B.: Es muss am eigenen Leibe schmerzhaft erfahren werden, was es heißt, trotz eines starken Kinderwunsches, kinderlos bleiben zu müssen. Die Ursache hierfür liegt in den meisten Fällen in der vorausgegangenen Inkarnation, wo eventuell ein Kindesmissbrauch, eine Abtreibung oder gar eine Kindstötung stattgefunden hat.

E – Körperlichen Anomalien, die eine Schwangerschaft verhindern, liegen immer ungelöste Konflikte zugrunde, deren Entstehung natürlich ebenfalls in gewissen Denkfehlern zu suchen ist.

1. Eierstock-Anomalien: a) Verlustkonflikt (Partner, Elternteil, Geschwister, FreundIn, geliebtes Tier oder Hobby). b) Hässlicher halbgenitaler Konflikt mit einem Mann im näheren Verwandten- oder Bekanntenkreis.

2. Eileiterverschluss: Wie 1. b)

3. Resistente Eihaut: a) Der falsche Mann. b) Unbewusste Abwehrhaltung gegen eine Schwangerschaft aus verschiedenen Gründen (Verlust der Figur, Verlust des Arbeitsplatzes, etc., aber auch wie 1. b).

4. Gebärmutter: a) Wie 1.b); b) Verlustkonflikt (Großmutter); c) Selbstwerteinbruch nach Fehlgeburt.

5. Zu geringe Spermienqualität: a) Unbewusster Widerstand des Mannes, sowohl gegen ein Kind als auch gegen die Partnerin aus verschiedenen Gründen; der Mann dürfte in der Beziehung sicher nicht ganz glücklich sein. b) Verlustkonflikt ähnlich wie 1. a).

F – Lösungen:

1. Ein kosmisches Gesetz lautet: „Der Fehler liegt ausschließlich beim Leidenden.“ Bei unerfüllten Kinderwünschen sollten die Partner also bei sich selbst nach diesen Denk-Fehlern suchen und sich nicht weiter mit der Kinderlosigkeit beschäftigen, die als schicksalhafter Umstand sowieso nicht zu ändern ist, solange die ursächlichen Denkfehler bestehe bleiben.

Die fehlerhaften inneren Einstellungen gilt es aufzufinden und zu korrigieren, was alleine nicht zu schaffen ist, denn der Verstand selbst ist das Problem.

2. In SEE-Weg-Sitzungen können auf eine einfache Weise alle Hindernisse, die eine Schwangerschaft bisher verhindert haben, erkannt und beseitigt werden. Siehe dazu „Der SEE-Weg I“ (Link in der Spalte rechts)

3. Problemlösung auf der Seelenebene

(wird demnächst hier veröffentlicht)

G – Ausweg „Adoption“

Die Adoption eines Kindes ist nicht immer geeignet, sich einen Kinderwunsch zu erfüllen, denn sie hindert meistens die Eltern daran, ihren Konflikt, der zur Kinderlosigkeit geführt hat, zu lösen. Das zeigt bereits der Umstand, dass die Partner oft sehr lange Zeit warten und viele bürokratische Hürden überwinden müssen, bis sie endlich ein Kind adoptieren können.

Ein nicht gelöster Konflikt der Adoptiveltern wird sehr wahrscheinlich zu einem Konflikt mit dem Kind führen, in dem das eigene Thema im Mittelpunkt steht.

 Anfragen unter Angabe des vollständigen Namens und der Postadresse richten Sie bitte an friedrich.baumann@gmail.com

Opfenbach, den 03.03.2010

Friedrich Baumann

Letzte Aktualisierung: 14.07.2017

 

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One Response so far.

  1. noname sagt:

    danke… wir sollten uns um ganzheitliche sicht bemühen, anstatt uns in dem engen kreis überholter vorstellungen zu bewegen.. so auch die schwangerschaft, welche doch oft überladen ist mit persönlichen ängsten, motiven, schuldgefühlen etc…

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