Möglicher äußerer Konflikt

Bronchitis weist auf einen akuten oder sich anbahnenden Revier-Konflikt im familiären oder sonstigen Bereich hin, dem man nicht entfliehen kann.

Der mit Bronchitis verbundene trockene Husten ohne Auswurf und die Brustschmerzen beim Husten deuten darauf hin, dass man unbedingt etwas loswerden, sich von etwas befreien will, das einen ärgert und extrem belastet, was aber nicht gelingt. Versucht man es trotzdem, wird man nur mit noch mehr Unannehmlichkeiten konfrontiert. Vielleicht will man auch jemandem „etwas husten“, ihm also die Meinung sagen, kann es aber aus irgend welchen Gründen nicht tun, sei es aus Rücksichtnahme, des lieben Friedens Willen, aus der Befürchtung heraus, die Sache damit nur noch zu verschlimmern, oder aus anderen Gründen.

Es ist eine Situation eingetreten, in der man die Kontrolle über sein Revier verloren hat, man hat nicht mehr alles im Griff, was im Haus, in der Familie, in der Ehe, aber auch am Arbeitsplatz geschieht. Die Dinge laufen anders als man will, man hat über eine gewisse Situation an Einfluss verloren, über die man bisher ausschließlich selbst bestimmt hat und man kann momentan nichts dagegen unternehmen.

 

Problemlösung

Der Körper zeigt uns über die Symbolik der Bronchitis, dass das, was wir tun, bzw. sagen wollen, offensichtlich weder uns selbst noch den anderen Beteiligten förderlich ist, da das Motiv, nämlich die innere Einstellung, die uns zum entsprechenden Handeln animiert, nicht stimmig, wenn nicht gar grundfalsch ist. Und der Körper zeigt uns außerdem, dass, wenn wir trotzdem handeln, also den Frust nach außen tragen (husten), wir uns damit nur selbst schaden (Schmerzen zufügen), das Problem dadurch nur vergrößern und in die Länge ziehen, aber nicht lösen können.

Die Bronchitis will uns bewusst machen, dass sich alle Menschen in der Schule des Lebens befinden. In dieser Schule gibt es Schüler, die in gewissen Fächern leichter lernen und fortschreiten als andere, dafür tun sich diese Schüler in anderen Fächern wieder schwerer als jene. Es gibt also für keinen einzigen der Schüler irgend einen Grund, Unvollkommenheiten anderer, egal welcher Art diese auch sein mögen, zu belächeln, zu kritisieren oder gar zu bekämpfen, denn jeder andere hätte genau so viel Gründe, dasselbe mit ihm zu tun.

Es gilt also, nach denjenigen inneren Einstellungen oder Überzeugungen zu suchen, welche den Konflikt ausgelöst und den Ärger oder die Erregung geradezu provoziert haben? Dabei werden immer irgend welche Gedankenmuster und Einstellungen gefunden, die uns so und nicht anders handeln lassen. Diese Überzeugungen (Prinzipien) werden immer für richtig gehalten, zumal andere Menschen genau so denken, weshalb es auch so schwer ist, sie als Krankheitsursache zu erkennen und anzunehmen. Wenn man aber bedenkt, dass kein Mensch die Wahrheit hat und niemand wirklich weiß, was gut und was schlecht ist, dann gelingt es eher, eine neutrale Position einzunehmen und selbst festgefahrene Glaubenssätze kritisch zu hinterfragen und schließlich durch andere zu ersetzen.

Bei Bronchitis sollte deshalb geschaut werden, ob die Ansichten anderer genügend und im selben Maße wie die eigenen respektiert und als solche akzeptiert werden, auch wenn sie als unvollkommen oder falsch erscheinen. Auch sollte geprüft werden, ob denn weiterhin auf der Alleinherrschaft über das bisherige Revier bestanden werden soll oder ob man zu einer freiwilligen Abgabe von Verantwortung bereit ist. Gleichzeitig sollte man seinen Blick in die entgegengesetzte Richtung wenden und dort nach neuen Möglichkeiten und Werten Ausschau halten. Durch die Aufgabe der bisherigen Position im Außen wie im Innen, eröffnen sich dort ganz neue Perspektiven und Horizonte für nützlichere Tätigkeiten, die in erster Linie der eigenen spirituellen Entwicklung dienen. In dem Maße, wie dies gelingt, gewinnen auch die Ansichten und Haltungen der anderen einen neuen Stellenwert.

Der äußere Konflikt, wie die daraus entstandene Bronchitis auch, dienen zu nichts anderem, als den Menschen auf seinen geistigen Zustand aufmerksam zu machen, damit er seine Bewusstseinsinhalte einer eingehenden Prüfung unterziehen und dann korrigieren kann. Nach einer solchen Selbstberichtigung wird sich der Konflikt auf der Stelle auflösen und die Bronchitis verschwindet so schnell wie sie gekommen ist, denn sie macht keinen Sinn mehr.

Sie erhalten mit dem SEE-Weg I eine ideale, schnelle und unkomplizierte Hilfe, die für Krankheiten verantwortlichen inneren Einstellungen aufzufinden und zu korrigieren.

 

Information und Anmeldung unter:

friedrich.baumann@gmail.com

Opfenbach, den 28.02.2009

Friedrich Baumann

Letzte Aktualisierung: 24.07.2017

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