Der Flamingo in der Natur

 

Flamingos sind schöne, langbeinige und langhalsige Stelzvögel, die bis über 1 ½ m groß werden können und in vier Grundarten in Tropen und Subtropen, aber auch in der Nähe des Mittelmeeres und sogar in großen Höhen der Anden auftreten.

Ihr Gefieder ist weiß mit einem mehr oder weniger starken rosafarbigen Stich, die Schwingfedern sind schwarz.

Männchen und Weibchen tragen das selbe Gefieder, Männchen sind jedoch etwas größer.

Flamingos haben kleine Augen, meistens umgeben von einem rosafarbigen Ring.

Ihre Beine sind weiß mit einem rot gefärbten Knie und roten Füßen.

Die Schwimmhäute zwischen den Vorderzehen machen sie zu guten Schwimmern und ermöglichen ihnen einen Laufstart auf der Wasseroberfläche.

Wegen ihrer verkümmerten oder gänzlich fehlenden Hinterzehe können sie sich nicht auf Bäumen aufhalten.

Ihr großer Schnabel ist stark nach unten gebogen und gleicht einer Hakennase. Er ist vom Knick bis zur Spitze schwarz, der hintere Teil weiß oder leicht rosa.

In der stehenden Ruheposition ziehen sie oft ein Bein an den Körper hoch und stecken ihren Kopf unter einen Flügel.

Sie fliegen in Keil- oder Linienformationen und strecken dabei ihre Hälse und Beine lang aus.

Flamingos haben ein Gänseartiges Geschnatter und einen trompetenartigen Ruf.

Ihren Kopf bewegen sie etwas ruckartig.

Sie sind tag- und nachtaktiv.

Sie brüten in riesigen Kolonien mit z.T. mehreren hundert tausend Mitgliedern in Überschwemmungsgebieten, schlammigen Lagunen und Seen, Sümpfen und in salzigem Wasser.

Ihre Brutstätten bauen sie sich in der Regel aus Schlamm und errichten damit oft sehr eng beieinander liegende kegelförmige Hügel mit etwa 50 cm Ø und 40 cm Höhe, oben mit einer Nistmulde versehen.

In der Regel wird nur ein einziges Ei gelegt, das die Eltern gemeinsam ausbrüten. Während dieser Zeit leben sie monogam, oft auch länger.

Das Junge hat ein graues Flaumgefieder, bleibt nur vier bis höchstens 12 Tage im Nest und wird während dieser Zeit von den Eltern mit einer „Kropfmilch“ ernährt. Danach verbringt es die Zeit in der Gruppe mit anderen Jungvögeln schwimmend im Wasser oder an Land, bewacht von einigen Altvögeln.

Flamingos ernähren sich auf eine ganz besondere Art, indem sie ihren Schnabel in horizontaler Lage (Oberteil nach unten) hin und her schwenkend über den Schlammgrund oder durchs Wasser ziehen und dabei mit Hilfe ihrer besonderen Schnabel- und Zungenbeschaffenheit und durch sehr schnelles Vor- und Zurückfahren der Zunge, Plankton, kleine aufgewirbelte Mücken- und Fliegenlarven, Kleinkrebse, Würmchen und Schneckchen aus dem Wasser filtern.

Flamingos werden durchschnittlich etwa 30 Jahre alt, können aber auch ein Alter von 50 Jahren erreichen. Sie brüten frühestens im Alter von drei Jahren, anfangs und im späteren Alter aber meistens erfolglos.

Flamingos sind sehr gesellige Vögel. Streit wird bei ihnen höchst selten beobachtet, und wenn doch, dann nur kurz, z.B. bei der Inbesitznahme eines alten Nistkegels.

In ihrem Verhalten praktizieren sie viele Rituale, die auf andere höchst ansteckend wirken und sehr schnell von umstehenden Vögeln übernommen werden.

 

Der Flamingo als Krafttier

Der Flamingo zeigt dem Menschen wie er ein harmonisches Zusammenleben mit anderen pflegen kann, auch bei einem ständigen engen Kontakt, z.B. in einer Großfamilie oder am Arbeitsplatz.

Er hilft kontaktscheuen Personen, Außenseitern oder Menschen, die neu einer Gemeinschaft beitreten, sich in diese einzugliedern und an deren Aktivitäten teilzuhaben.

Durch seine freundliche und wohlwollende Gesinnung lehrt er die Menschen, mit anderen rücksichtsvoll umzugehen, sie nicht zu belästigen oder gar zu verletzen und trotzdem seine persönliche Freiheit zu bewahren und zu genießen, in dem ihm zur Verfügung stehenden engen Raum innerhalb der Gruppe.

Auch zeigt er den Menschen, wie sie die Befindlichkeiten und inneren Stimmungen anderer wahrnehmen, achten und sich darauf einlassen können.

Der Flamingo kann die Menschen an seiner eigenen Harmonie teilhaben lassen und sie belehren, wie sie ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf die positiven Dinge ihrer Mitmenschen und ihrer Welt richten können.

Der Mensch kann vom Flamingo lernen, friedenssichernde Rituale anzuwenden, so dass Eskalationen im Keime erstickt werden können.

Aufgrund seines harmonischen Wesens zeigt er den Menschen, was natürlicher Stolz ist, der niemanden beleidigt oder erniedrigt.

Eigenschaften des Flamingo, die der Mensch nicht übernehmen sollte

Der Mensch sollte sich davor hüten, das Verhalten seiner Mitmenschen gedankenlos nachzuahmen, auch nicht des lieben Friedens Willen.

Auch sollte er nicht ungeprüft das nachplappern, was andere sagen.

 

Persönliche Begegnung mit dem Flamingo

In Einzel- und Gruppensitzungen können Sie mit ihren persönlichen Krafttieren in Kontakt treten und sich deren Fähigkeiten aneignen.

Sitzungsdauer: Zwei bis drei Stunden;

Kontaktadresse:

Friedrich Baumann

Kirchhalde 24

D 88145 Opfenbach

E-Mail:  friedrich.baumann@gmail.com

Opfenbach, im Jan. 2011

Friedrich Baumann

Letzte Aktualisierung: 20.05.2014

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