Das Mesolithische Heiligtum im Westallgäu (Foto: Tschela OmRa Baumann)

Entdeckung eines mesolithisches Heiligtums im Westallgäu.

Im Westallgäu befindet sich eine prähistorische Megalithanlage, deren Hauptstein (siehe Bild) sich im Jahre 2011 als ein Aktivator der inneren Sinne und als ein Multidimensions-, Zeit- und Licht-Tor offenbart hat. Im Mesolithikum war die Anlage das  Zentrum einer zentraleuropäischen Hochkultur und fungierte u.a. auch als Auferstehungs-Tor.

Zu jener Zeit befand sich die Kreisfläche auf dem Megalithen in horizontaler Lage und war glatt poliert. Innerhalb des Kreises, dessen Durchmesser fast genau ein Zehnmillionstel des Erddurchmessers beträgt, waren Zeichen eingraviert, wovon heute auf der stark verwitterten Oberfläche nur noch ein paar Bohrlöcher und Rillen zu sehen sind. Der Kreis wurde mit Hilfe von ca. 260 Bohrungen hergestellt. Die Zahl 260 ist eine kosmische Periodenzahl, die auch dem viele tausend Jahre später entstandenen Maya-Kalender zugrunde liegt.

In der Bronzezeit, als die vorgenannte Hochkultur bereits verschwunden war, wurde der Megalith etwas aufgerichtet und die Neigung seiner Kreisfläche an diejenige der damaligen Ekliptik angepasst. Eine Messung der heutigen Kreisflächen-Neigung ergab einen Winkel zur Horizontalen von ca. 23,89°, was der Ekliptik um 1.700 v.J. entspricht. In dieser Zeit wurde genau im Osten des Kreises auch ein etwa 50 mm tiefes konisches Bohrloch angebracht, das auf dem Bild unten rechts am Kreis zu sehen ist. Wird ein Stab in dieses Loch gesteckt, kann damit über den Kreis-mittelpunkt der Sonnenuntergangspunkt zu den Tag- und Nachtgleichen angepeilt, und so der Jahreszyklus bestimmt werden.

Heute werden offiziell sogar diese astronomischen Daten ignoriert und die Meinung vertreten, dass im späten Mittelalter aus diesem Megalith ein Mühlstein gewonnen werden sollte, obwohl weder die Art des Steines noch seine Schichtung dazu geeignet sind. Wir sehen an diesem Beispiel deutlich den fortschreitenden spirituellen Niedergang der Gesellschaft, vom ursprünglichen Heiligtum über die Benutzung als  astronomisches Demonstrationsobjekt  bis hin zu einem Mühlstein. Es gibt jedoch einen Lichtblick: Seit dem Jahre 2012 hat sich dieses Licht-Tor nach ca. 6.000  Jahren der Inaktivität erstmals wieder für eine Reihe von Menschen geöffnet und ihnen erhabene spirituelle Erfahrungen ermöglicht, wie sonst an keinem noch so heiligen Orte auf diesem Planeten.

Schon im Mesolithikum bestand in südöstlicher Richtung, nur wenige km von diesem Heiligtum entfernt, eine größere Siedlung. Dort trafen sich zu besonderen Anlässen aus ganz Mitteleuropa Menschen, um dann gemeinsam zum Heiligtum zu pilgern und Aufstiegszeremonien beizuwohnen, bzw. selbst, mit Hilfe von spirituellen Meistern, den Aufstieg ins Licht zu vollziehen.

Später, im Neolithikum, zog dieser besondere Ort immer wieder durchziehende Gruppen an, die sich in unmittelbarer Nähe vorübergehend niederließen, bis sie neue Lagerplätze erkundet hatten und weiterziehen konnten. Ihre Aufenthalte hier konnten Monate, aber auch Jahre dauern, so dass es auch zu einer Vermischung mit der örtlichen Bevölkerung gekommen ist. Zu anderen Zeiten kamen viele Generationen lang jedes Frühjahr Familienverbände zu diesem „Heiligen Ort“, bestellten in der Nähe Felder und zogen im Herbst nach der letzten Ernte und der Durchführung eines Erntedankfestes, mit ihren „Walzenkarren“ wieder in eine wärmere Gegend, wo sie die Winter verbrachten.

Alle diese Gruppen pflegten europaweit und darüber hinaus intensive und freundschaftliche Kontakte. Sie kannten die Gesetze des Lebens und lebten deshalb in vollkommener Harmonie mit der Natur. Innerhalb ihrer Familien, wie auch mit anderen Gruppen, pflegten sie einen äußerst liebe- und verantwortungsvollen Umgang. Ein Motto dieser Menschen lautete: „Die Gemeinschaft ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.“ Streit war ihnen fremd und alle Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen, was ihnen nicht schwer fiel, denn sie kannten das Wahre Ziel des Lebens, das für alle Menschen das gleiche ist. Alle Gruppenmitglieder waren gleichberechtigt und teilten alles miteinander. Das Heiligtum gab ihnen Kraft und verband jeden mit jedem zu einer unauflöslichen Gemeinschaft.

Anmerkung: Die Weiterverbreitung dieses Dokuments als Ganzes oder aus-zugsweise bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung durch den Verfasser.

Für weitere Informationen schreiben Sie einfach eine E-Mail an: Friedrich.baumann@gmail.com –  vergessen Sie aber nicht  Namen und Adresse anzugeben.

Opfenbach, den 14.10.2012
Friedrich Baumann
Letzte Aktualisierung: 20.09.2017
1) Zur weiteren Erforschung dieser Megalith-Gruppe suchen wir dringend Menschen, die sich für die Menschheitsgeschichte allgemein, Kulturgeschichte, Archäologie und Spiritualität interessieren und die bereit sind, über einen gewissen Zeitraum hinweg an Sitzungen teilzunehmen. Besonders interessant dürfte dies für Studenten sein, da diese dabei eine völlig neue und äußerst effiziente Forschungsmethode kennen lernen und damit Erkenntnisse gewinnen können, die herkömmlicher Forschung nicht zugänglich sind.
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