Alles makro- wie auch mikrokosmische Geschehen verläuft innerhalb einer absoluten Ordnung und befindet sich jeden Augenblick in vollkommener Harmonie. Jedes Ding,  jede Wesenheit und alles Geschehen, befindet sich stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das heißt, dass alles Geschehen stets in Harmonie ist mit allem was davon direkt oder indirekt betroffen ist. Wenn wir uns also in einer unbefriedigenden äußeren Situation befinden, so steht diese Situation in völligem Einklang mit unseren inneren Einstellungen. Die äußere Situation kann, muss aber nicht, ein Spiegel innerer Zustände sein. Sie ist aber auf jeden Fall in optimaler Weise dazu geeignet, uns ganz bestimmte Gedankenstrukturen bewusst werden zu lassen, damit wir sie nötigenfalls korrigieren können.

 

Alle Geschehnisse, Ereignisse, Manifestationen und Gegebenheiten folgen also einem Ordnungsprinzip und haben einen tiefen Sinn; nichts geschieht aus „Zufall“. Alles kosmische Geschehen befindet sich stets im Gleichgewicht und in vollkommener Harmonie. Die Geschehnisse und Zustände bedingen sich gegenseitig.

 

Die göttliche Liebe verhilft uns dazu, diese Harmonie in allem zu sehen, denn göttliche Liebe ist selbst Harmonie. Deshalb wird auch gesagt, dass Verliebte eine rosarote Brille tragen und auf Wolken schweben, denn ihr innerer Zustand gewährt ihnen einen gewissen Einblick in die kosmische Realität der Ordnung und Harmonie und verleiht ihnen ein Gefühl des Erhobenseins.

 

Da wir den Schöpfergott als in jeder Beziehung vollkommen betrachten können, muss auch zwangsläufig seine Schöpfung vollkommen sein, denn sie wurde und wird immer noch aus Liebe geschaffen. Ein Gott, der selbst nur LIEBE sein kann – sonst wäre ER nämlich  kein GOTT – kann gar nicht anders, als aus Ordnung und Harmonie bestehende Schöpfungen hervorzubringen.  Jede empfundene Disharmonie und Unordnung kann also immer nur das Produkt eines unwissenden menschlichen Geistes sein. Da der Mensch mit einem freien Willen ausgestattet ist, hat er u.a. natürlich auch die absolute Freiheit, von der Schöpfung zu denken was er will. Siehe dazu auch die entsprechenden nachfolgenden Gesetze. Wer dieses Gesetz verstehen möchte, hat also zu allererst sein Gottesbild zu überdenken und nötigenfalls zu harmonisieren.

Opfenbach, den 12.02.2010

Friedrich Baumann

Letzte Aktualisierung: 24.08.2011

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