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Die Methode

Der SEE-Weg findet in Einzel- und Gruppensitzungen statt und besteht aus folgenden Stationen:

  1. Vorgespräch. Dauer mindestens 20 Minuten
  2. Herstellung des Entspannungszustandes. Dauer 10 bis 15 Minuten.
  3. Sitzung. Dauer 1 bis 2 Std.
  4. Nachgespräch. Dauer 15 bis 30 Minuten.
  5. Sitzungsprotokoll.

1. Das Vorgespräch beinhaltet:

  • Besprechung des Themas
  • Festlegung des Sitzungszieles
  • Einführung in die Innenweltgesetze
  • Besprechung des Sitzungsablaufs

2. Der Entspannungszustand wird durch das Abspielen entsprechender Musik und das Vorsprechen von entspannungsfördernden Texten erreicht. Der ideale Entspannungszustand ist erreicht, wenn die ersten inneren Bilder auftauchen. Dieser Zustand wird allgemein als Alpha-Zustand bezeichnet, wegen der dabei im Gehirn auftretenden so genannten Alpha-Wellen. Wir nennen ihn “Schwellenbewusstsein”, da sich der Innenweltbesucher, bzw. Innenweltreisende bildlich gesprochen auf der Türschwelle zu seinem Unterbewusstsein befindet, von dort aus in die Räume seiner Innenwelt blickt, gleichzeitig aber sein Gehör nach außen auf den Sitzungsleiter richtet. Diese Teilung der Aufmerksamkeit wird während der gesamten Sitzung beibehalten.

Der Innenweltreisende kann dabei liegen oder sitzen, muss jedoch die Augen geschlossen halten und sie vorteilhafterweise mit einer Binde verdunkeln, um die inneren Bilder klarer sehen zu können und von Außenreizen so ungestört wie nur möglich zu sein.

3. Die SEE-Weg-Sitzung

Zuerst wird der Innenweltbesucher an einen zum Sitzungsthema passenden „Ort“ geführt. Von hier ausgehend wird durch die gezielte Befragung der auftauchenden inneren Bilder, bzw. der herbeigerufenen höheren und kompetenten inneren Instanzen, durch Ausweitung oder Fokussierung des Bewusstseins, durch den Besuch weiterer Orte und anderer Zeiten, oder durch den Kontakt mit anderen Ebenen und Seinsformen, konsequent auf das Sitzungsziel hingearbeitet.

Dabei wird der Innenweltbesucher vom Sitzungsleiter beraten und zu den relevanten Aktionen bzw. Fragen animiert. Grundsätzlich steht es dem Innenweltbesucher frei, die Vorschläge des Sitzungsleiters anzunehmen oder abzulehnen. Er behält auf jeden Fall die Oberhoheit über den gesamten Sitzungsverlauf und kann die Sitzung auch jederzeit beenden.

Der Innenweltbesucher hat jedoch alle seine Wahrnehmungen, nicht nur die gesehenen Bilder, sondern auch die dabei auftretenden Eindrücke, Gefühle, Körperreaktionen und natürlich ganz besonders die von den Bildern ausgehenden Botschaften, dem Sitzungsleiter sofort mitteilen. Nur indem der Sitzungsleiter über alle inneren Vorgänge genauestens informiert ist, kann er sich auf die Innenweltreise abstimmen, sie selbst miterleben und entsprechend leiten. Verweigert der Innenweltreisende diese Information, kann die Sitzung nicht mehr weitergeführt werden.

Sollten dem Innenweltbesucher zum Erreichen des angestrebten Zieles irgendwelche Hemmungen und Hindernisse entgegenstehen, so kann er diese ebenfalls aufdecken und auflösen, insofern er dazu bereit ist.

Um nicht aus dem Entspannungszustand zu fallen, muss sich der Innenweltbesucher während der Sitzung jeglicher intellektueller Spekulation über die Bedeutung des Wahrgenommenen enthalten. Er sollte keine verstandesmäßigen Analysen und Wertungen vornehmen und stattdessen versuchen, sich voll und ganz auf die ihm gebotenen inneren Erfahrungen einzulassen und alle gewünschten Informationen direkt über diese aufzunehmen. Eine erste verstandesmäßige Bewertung der Innenwelterlebnisse kann er erst im Nachgespräch vornehmen. Während der Sitzung übernimmt der Sitzungsleiter stellvertretend für ihn diese Funktion.

Erfolgskontrolle

Scheint das Sitzungsziel erreicht zu sein, wird das Ergebnis einer mehrfachen Kontrolle unterzogen. Je nach Sitzungsziel kommen dabei verschiedene Verfahren zur Anwendung:

a) Der Innenweltbesucher begibt sich in das Eingangsbild zurück und kann an dessen verändertem Zustand erkennen, ob die gestellte Aufgabe zufriedenstellend gelöst worden ist oder ob noch weitere Aspekte bearbeitet werden müssen.

b) Danach begibt er sich in eine Situation der äußeren Welt, in der die gefundene Lösung angewandt werden kann. Das nun ablaufende Geschehen gibt Aufschluss über den Erfolg der Sitzung.

c) Um die Nachhaltigkeit des Sitzungserfolges einsehen zu können, begibt er sich nun in eine oder mehrere zukünftige Situationen, die es ihm ermöglichen, die weitere Entwicklung zu erkennen.

d) Abschließend können noch andere, nur indirekt mit dem Projekt verbundenen Gegebenheiten ausgelotet werden, um auch einen Einblick in die Außenwirkung zu erhalten.

4. Das Nachgespräch findet unmittelbar im Anschluss an die Sitzung statt. Dabei werden die Innenwelterlebnisse vom Innenweltreisenden und dem Sitzungsleiter gemeinsam gewertet und das Ziel einer eventuell erforderlichen weiteren Sitzung festgelegt.

5. Die Erstellung eines Sitzungsprotokolls. Während der Sitzung notiert sich der Sitzungsleiter wichtige Punkte, ergänzt sie gegebenenfalls während des Nachgespräches und fertigt daraus ein Sitzungsprotokoll, das dem Innenweltbesucher anschließend zugesandt wird.

Letzte Aktualisierung: 16.04.2010

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