Die vom Institut für Bewusstseins-Studien IBS angewandte Selbstheilungs-methode wurde im Jahre 2006 von Friedrich Baumann als “Synergetischer Erfahrungs- und Erkenntnis-Weg”, kurz SEE-Weg genannt, begründet. Dieser Weg beinhaltet alle Elemente, die für eine ganzheitliche Heilwerdung erforderlich sind, nämlich:
- Selbsterkenntnis = erkennen der für die missliebigen Zustände (Krankheiten, Unfälle, Konflikte, sonstige Lebenssituationen) verantwortlichen disharmonischen Bewusstseinsinhalte und -Strukturen (die inneren Einstellungen, Denkgewohnheiten, Überzeugungen und Glaubenssätze).
- Selbstberichtigung = finden und annehmen neuer, mit der kosmischen Ordnung in Einklang stehender innerer Einstellungen, wozu auch ein neues Selbst-, Welt- und Gottesbild gehört.
- synergetisch = “Zusammenwirken” = automatisch stattfindende Neuorganisation des gesamten Systems Mensch aufgrund des vollzogenen Selbsterkenntnis- und Selbstberichtigungsprozesses.
- Selbsterfahrung = Dieser geistige Wandlungsprozess manifestiert sich augenblicklich in einem anhaltenden erhabenen Gefühl des Erhobenseins, des Glücks und des “etwas Bedeutendes geleistet zu haben”.
- Selbstheilung = automatisch stattfindende Heilung aufgrund der realisierten geistigen Neuorientierung. Durch diese Abstimmung auf die kosmische Harmonie und Ordnung stört der Verstand nun nicht mehr das natürliche Heilsein, das sich nun wieder von alleine einstellen kann.
Der SEE-Weg kann in Einzel-., Partner- und in Gruppensitzungen begangen werden. Jede Sitzung enthält aus folgenden Stationen:
- Vorgespräch. Dauer mindestens 45 Minuten.
- Herstellung des Entspannungszustandes. Dauer 10 bis 15 Minuten.
- Sitzung. Dauer etwa 2 Std.
- Erfolgskontrolle.
- Nachgespräch. Dauer 15 bis 30 Minuten.
- Sitzungsprotokoll.
1. Das Vorgespräch beinhaltet:
- Besprechung des Themas.
- Vorstellung des Selbstheilungs-Weges und der Mechanismen, die zu bestimmten Lebenserfahrungen führen, sowie eine detaillierte Darlegung des Verfahrens, wie diese Ursachen zu verändern sind.
- Festlegung des Sitzungszieles.
- Einführung in die Innenweltgesetze.
- Besprechung des Sitzungsablaufs.
2. Der Entspannungszustand wird durch das Abspielen entsprechender Musik und das Vorsprechen von entspannungsfördernden Texten erreicht. Der ideale Entspannungszustand ist erreicht, wenn die ersten inneren Bilder auftauchen. Wegen der dabei im Gehirn auftretenden Alpha-Wellen, wird dieser Zustand als Alpha-Zustand bezeichnet,. Wir nennen ihn “Schwellenbewusstsein”, da sich der Innenweltbesucher, bzw. Innenweltreisende bildlich gesprochen auf der Türschwelle zu seinem Unterbewusstsein befindet, von dort aus in die Räume seiner Innenwelt blickt, gleichzeitig aber sein Gehör nach außen auf den Sitzungsleiter gerichtet hält. Diese Teilung der Aufmerksamkeit wird während der gesamten Sitzung beibehalten.
Der Innenweltreisende kann dabei liegen oder sitzen, muss jedoch die Augen geschlossen halten und sie vorteilhafterweise mit einer Binde verdunkeln, um die inneren Bilder klarer sehen zu können und von Außenreizen so ungestört wie nur möglich zu sein.
3. In der eigentlichen Sitzung wird zuerst ein zum Sitzungsthema passender „Vorort“ besucht, der Aufschluss gibt über die Bereitschaft, diesen Weg der Selbsterkenntnis und Selbstberichtigung zu gehen. Diese Bereitschaft beeinflusst maßgeblich den weiteren Sitzungsverlauf. Über die auftauchenden oder herbeigerufenen inneren Bilder, höheren Instanzen, Qualitäten und Energien, wird dann konsequent auf das Sitzungsziel hingearbeitet.
Dabei werden Sie vom Sitzungsleiter beraten und zu den relevanten Aktionen bzw. Fragen animiert. Sie behalten dabei auf jeden Fall die Oberhoheit über den gesamten Sitzungsverlauf und können die Sitzung auch jederzeit beenden.
Der Innenweltreisende hat jedoch alle seine Wahrnehmungen, nicht nur die gesehenen Bilder, sondern auch die dabei auftretenden Eindrücke, Gefühle, Körperreaktionen und natürlich ganz besonders die von den Bildern ausgehenden Botschaften, dem Sitzungsleiter sofort mitteilen. Nur indem der Sitzungsleiter über alle inneren Vorgänge genauestens informiert ist, kann er sich auf die Innenweltreise abstimmen, sie selbst miterleben und entsprechend leiten.
Sollten während der Sitzung irgendwelche Blockaden und Hindernisse auftauchen, die das Erreichen des angestrebten Zieles erschweren oder gar unmöglich erscheinen lassen, so werden diese vorrangig bearbeitet.
Um nicht aus dem Entspannungszustand zu fallen, muss sich der Innenweltbesucher während der Sitzung jeglicher intellektueller Spekulation über die Bedeutung des Wahrgenommenen oder möglicher Botschaften strikt enthalten. Er darf keine verstandesmäßigen Analysen und Wertungen vornehmen und muss stattdessen versuchen, sich voll und ganz auf die ihm gebotenen inneren Erfahrungen einzulassen und alle gewünschten Informationen direkt über diese aufzunehmen. Eine erste Bewertung der Innenwelterlebnisse kann er erst im Nachgespräch vornehmen. Während der Sitzung übernimmt der Sitzungsleiter stellvertretend für ihn diese Funktion.
4. Erfolgskontrolle. Scheint das Sitzungsziel erreicht zu sein, wird das Ergebnis einer mehrfachen Kontrolle unterzogen. Dabei kann untrüglich erkannt werden, ob die gestellte Aufgabe zufriedenstellend gelöst worden ist oder ob noch weitere Aspekte bearbeitet werden müssen.
5. Das Nachgespräch findet unmittelbar im Anschluss an die Sitzung statt. Dabei werden die Innenwelterlebnisse vom Innenweltreisenden und dem Sitzungsleiter gemeinsam gewertet und das Ziel einer eventuell erforderlichen weiteren Sitzung festgelegt.
6. Das Sitzungsprotokoll wird vom Sitzungsleiter auf der Grundlage der während der Sitzung und des Nachgesprächs gemachten Notizen erstellt und dem Innenweltbesucher innerhalb von 1 1/2 Tagen per E-Mail zugesandt. Der Innenweltbesucher ist angehalten, sich mit allen Sitzungsprotokollen intensiv auseinander zu setzen und sie ständig zu ergänzen.
Opfenbach, im März 2009
Friedrich Baumann
Letzte Aktualisierung: 21.01.2012










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