Unter Bewusstseinsreisen verstehen wir Reisen des Bewusstseins in Raum und Zeit, die Kontaktaufnahme und Kommunikation mit beliebigen Bewusstseinsformen, beliebigen Realitätsebenen, beliebigen Wesen (bekannte und unbekannte, irdische und außerirdische), beliebigen Welten, beliebigen Energien, Archetypen (kollektive Urbilder), mit verschiedenen inneren Instanzen (Engeln, Kraft- und Charaktertieren, Experten, Führer, etc.), Symbolen jeglicher Art u.v.m.

Bewusstseinsreisen sind an keine Dimension oder sonst etwas gebunden. Es ist theoretisch möglich, mit allem Existierenden in Kontakt zu treten, das sich im Bereich unserer individuellen Schwingungsoktave befindet. Die Welt unseres Bewusstseins kann also im Prinzip nicht verlassen werden, es sei denn mit Unterstützung höherer Wesen. Wir haben jedoch die Möglichkeit, unsere frei gewählten Scheuklappen und Begrenzungen abzulegen, damit über unseren gewöhnlichen Tellerrand hinaus zu blicken, die uns bisher unbekannten latenten Fähigkeiten und Möglichkeiten unseres Bewusstseins auszuloten und somit unseren Bewusstseinshorizont nach allen Richtungen hin enorm zu erweitern. Je weniger einschränkende Glaubenssätze und Überzeugungen ein Mensch hat, je größer seine Visionen sind und je weiter der Horizont seiner Wahrscheinlichkeiten reicht, desto größer und vielfältiger ist die Welt, die er sich durch Bewusstseinsreisen erobern kann.

Außer unseren bewusstseinsbedingten Grenzen unterliegen Bewusstseinsreisen auch Einschränkungen durch unsere moralischen Vorstellungen. Jede Absicht, Bewusstseinsreisen zu egoistischen Zwecken, zum Schaden anderer oder der Umwelt zu missbrauchen, führt augenblicklich zu einem Abbruch der Reise, oder sie kann erst gar nicht begonnen werden.

Menschen mit gewissen psychischen Erkrankungen, wie Paranoia, Schizophrenie, fortgeschrittener Demenz u.a., die nicht in der Lage sind, innere Bilder richtig einzuordnen und neutral zu bewerten, können keine Bewusstseinsreisen unternehmen.
Ausgeschlossen sind auch Schwerhörige und Menschen mit erheblichen Sprachschwierigkeiten, die zu keiner ausreichenden Kommunikation mit dem Sitzungsleiter fähig sind, sowie Kinder unter 9 Jahren und Personen, deren Glaubenssystem einer solchen Unternehmung entgegen steht.

Schwierigkeiten, eine Bewusstseinsreise durchzuführen haben:
• Personen, die sich schlecht entspannen können; sie gelangen nicht in den Grenzlinienzustand und sehen deshalb keine, bzw. nur undeutliche Bilder oder die Bilder sind wegen fehlender Energie nicht in der Lage zu kommunizieren.
• Sogenannte Verstandesmenschen, deren Skepsis gegenüber inneren Bildern und die Angst, dass ihnen während der Sitzung die Kontrolle entgleiten könnte, derart groß sind, dass sie sich vor lauter wachsamer Aufmerksamkeit ebenfalls nicht genügend entspannen können.

Je nach Thema und der vorhandenen Möglichkeiten, dauert eine Bewusstseinsreise zwischen einer und zwei Stunden. Der Sitzungsleiter erstellt darüber ein Protokoll mit Hinweisen über die Bedeutung der in den inneren Wahrnehmungen verborgenen Symbolik. Die Rechte an diesem Protokoll liegen beim Sitzungsleiter.

Eine besondere Art der Bewusstseinsreisen stellen die sogenannten „Inkarnationsreisen“ dar, in denen frühere Inkarnationen besucht werden können. Genaueres darüber finden Sie auf der gleichnamigen Unterseite beschrieben (siehe Spalte rechts). In früheren Inkarnationsreisen stoßen wir oft auf ähnliche, z.T. sogar auf fast identische Lebenserfahrungen, Probleme, Verhaltensweisen und Blockaden wie im aktuellen Leben. Wir sehen dabei, dass wir über mehrere Inkarnationen hinweg immer wieder vor dieselben Aufgaben gestellt wurden und auch heute noch mit denselben Problemen konfrontiert sind, aber nicht, wie östliche Lehren behaupten, weil wir in vergangenen Inkarnationen dieses oder jenes getan haben, sondern weil wir immer noch nach dem alten Denkprogramm funktionieren, denken, sprechen und handeln.

Daraus erkennen wir, dass unser Wahres SEIN, das Innere SELBST, die Reine, Ewige Göttliche SEELE, sich immer mit bestimmten feinstofflichen Körpern in einem neuen physischen Körper inkarniert. Dazu zählen der Energiekörper und der Kausalkörper mit dem Denkprogramm, den tiefen Überzeugungen und Glaubenssätzen. Wir sehen dabei, wie wichtig es ist, dass wir uns mit unseren Konflikten ernsthaft auseinandersetzen und alles daran setzen sollten, ihre Ursachen in unserem Denkprogramm aufzuspüren und zu korrigieren. Tun wir das nicht oder nur teilweise, kommen die Konflikte im folgenden Leben wieder auf uns zu. In Inkarnationsreisen erkennen wir, dass alle Lebenserfahrungen – die angenehmen wie die schmerzvollen – „auf dem Mist unseres eigenen  Denkprogramms gewachsen sind“ und dass ausnahmslos alle Lebensumstände und Inkarnationen, nur die Instrumente, Werkzeuge und Botschaften der kosmischen Ordnung darstellen, um uns auf diese (Denk-)Fehler aufmerksam zu machen, und sie dann korrigieren zu können.

Beantwortung von Fragen nur über:   Friedrich.baumann@gmail.com  unter Angabe des vollkommenen Namens und der Post-Adresse.

Opfenbach, den 14.05.2010

Friedrich Baumann

Letzte Aktualisierung: 14.06.2017

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